Archiv für Kategorie ‘Musik’

James Miles

 

 

Tja. Angerissene Abende bleiben irgendwie immer unerfüllt, soviel steht mal fest. Fest steht auch, wie schon beim letzten Eintrag, dass mir die Zeit, für diese Aufgabe hier, abhanden gekommen ist. Es war angedacht, dass hier ein kleine qualitative Sammlung an Dj-Sets und Plattenneuerscheinungen ihren Platz finden. Doch? Hmmm, normalerweise gibt es kein „Doch“ und schon gar kein Fragezeichen. Aber dennoch entsteht ein „Doch„, weil Qualität in meinen Augen anders aussieht und es in den weiten des Orions, wenn ich das Sternbild als Synonym für das Internet mal hernehmen darf, genügend Posts, Einträge und Infos ohne großen Content daherkommen. Ich gehe einfach mal davon aus, dass das Überflüssige ähnlich wie der Orionnebel zu behandeln ist.

Back to Topic.

Auch wenn ich heute etwas zäh in die Gänge komme, und das Schreiben nicht sonderlich flüssig verläuft, will ich versuchen der gewohnten Qualität die Hand reichen und ein paar Zeilen in diesem Feld verankern.Anfangs war mir nicht klar welches Thema ich wählen sollte, denn die ToDo-Liste ist inzwischen lang geworden. Gewählt habe ich letzten endes James Mile, weil ich den 8 Sided Dice Mix von ihm einfach überragend finde. Die kleine Kommposition ist zwar schon von 21.11.2012 und vielleicht wäre ein aktuelleres Thema zum Wiedereinstieg schöner gewesen, doch Musik ist für mich immer noch zeitlos. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass die letzten 3 Monate keine großen Neuigkeiten, um die Person auf den Plan getreten sind und somit auch dies wieder egal ist. Das MySpace Profil zeigt den letzten Login im August des Vorjahres und auf einigen anderen Seiten sieht dies nicht viel anders aus. Schade eigentlich, aber wie es aussieht, geht es andern Menschen genauso wie mir mit der Zeit – Sie rennt einfach.

Die Begegnung mit James war zufällig und am Ende auch für mich überraschend, denn mein Plattenschrank hielt schon längst eine James Mile Vinyle für mich bereit. Ich hatte das Teil rauf und runter gehört und mit Erase the Pain auf Kaluki Musik drehte sich, damals noch Mister Unbekannt in meinen Kopf. Was für ein Track. Was für eine Scheibe. Grün leuchtend. Jetzt wo das Ganze einen Namen trägt und wie es der Zufall so wollte,  mir weitere feine Soundtatsachen um die Nase wehen, geht Mister Mile in meine Favoritenliste ein.

Den letzten für mich bekannten Mix auf 8 Sided Dice bekommt man leider nur über iTunes, also gehe ich mal zurück in die Zukunft und hänge den Summer Mix 2012 an, weil dieser ist auch ganz nett und damit schliesse ich den Kreis wieder und sage viel Spass und lebt Zeitlos. ;P

to be continue

Alan Fitzpatrick Dub Session

 

Guten Morgen, Mahlzeit, Guten Abend oder wann auch immer hier dein Klick erfolgte, sei es drum „music is in the air“.

Es gab lange keine News und ich selbst finde es nicht gerade rühmlich, dass es im Moment so ist wie es ist. Mir fehlt gerade irgendwie die Zeit und die Muse mich hier um meinen kleinen elektronischen Schuppen zu kümmern – um mein eigens erzeugtes Baby, um jenes Kind welches mir unendlich viel Freunde und Spaß bereitet und womit ich doch soviel Zeit verbringe.

Doch wie sage ich immer, Ausreden gelten nicht, es sind nur die Gründe die zählen. Es wird weiter gehen und bestimmt auch schon in nächster Zeit, doch gerade wächst mir so einiges über den Kopf und das will erstmal gestemmt werden. Wenn die Gewichte sicher in der Hand, die Hantel parallel zum Körper steht und alle drei Richter ihr OK geben wird hier alles weiter seinen Lauf nehmen.

„Word“

Zur morgendlichen Stunde und nach geleisteter Arbeit läuft bei mir gerade das oben angehängte Set und ich finde es einfach nur berauschend.

to be continue

Hannah Wild (UK)

In „Das wandern ist des Müllers Lust“ geht es um eine Reise, sowie um einen unglücklich verliebten Müllergesellen. Die schöne Müllerin soll es werden und Wilhelm Müller verwandelte in einem Gedichtband seine Gedanken und schrieb diese nieder. Und heute möchte ich auch mal wieder was niederschreiben, denn es wird höchste Eisenbahn.

Jetzt geht es heute weder um eine Müllerin, noch um einen Müllergesellen, doch ich war wandern, und zwar virtuell. Und als die Nacht sich über die Stadt legte, Sterne den Himmel übersäten, eine kleine Lampe meinen Arbeitsplatz erhellte und der letzte Schluck Beck`s meine Zunge benetzte, traf ich auf – keine Müllerin, aber eine andere junge Dame und zwar auf Hannah Wild.

Der WOW-Effekt blieb nicht aus. Kurze Haare, tolles Aussehen und die positive Neigung zur elektronischen Musik, ließen den nächtlichen Wanderer Sousey dahinschmelzen. Hannah Wild – was für eine Name, was für eine Frau. Die wilde Hannah müsste jetzt um die 27 Jahre alt sein, und ist inzwischen kein unbeschriebenes Blatt mehr. Was als LocalDJ begann – wie so oft, dem folgten Einladungen nach London, Birmingham, Manchester, Millton, Newcastle und Gigs auf bekannten Festivals wie Goodgrief und Escape To The Park, um nur zwei zu nennen. Zwischendurch wurde sie in einem Voting von Shejay.net auf Platz 91 der besten weiblichen Dj`s dieser Welt gewählt. (Gewonnen hat da eine Dame die sich Dj Rap schimpft, so richtig verstehen muss ich das nicht, aber auch egal – Geschmackssache.)

Dies könnte man vielleicht als den Headstart dieser äußerst attraktiven Dame ansehen und natürlich geht bei dem einen oder anderen das Konzept auf, die Brillanz nicht verloren, das Dj-Leben weiter und der Raum öffnet sich für andere Projekte. Dazu gehört aber auch Fleiss und so zeigefreudig Hannah auch ist, isst nicht nur das Auge mit, sondern auch das Ohr und zählt die Entwicklung. Dies sollte jetzt nicht als Widerspruch verstanden werden, denn nur aus dem Grund, dass Hannah eine schöne Frau ist, wäre hier nie ein Blogeintrag dieser Größe entstanden.  Das Hannah fleißig ist, sieht man an einigen Aktionen der letzten Jahre, wo sie zum Beispiel Denon DJ representierte und ihr Gesicht für einen Clubbing Mascara von Bourjois Paris hergab. Fräulein Wild ist auch, wie das heute so Gang und Gebe ist, ordentlich auf ihren eigenen Seiten/Profilen unterwegs und postet recht viel bei Facebook und Co. Sie betreibt nebenbei noch einen eigenen Blog, eine Twitterseite und pflegt ein MySpace-Profil. So recht weiß ich nicht, ob da jetzt die Quantität über Qualität siegt – aber naja.

Überzeugt hat mich auf alle Fälle ihr Stil und die ausgesuchten Stücke bzw. Platten, welche Fräulein Wild in ihre Sets zur Schau stellt, die monatlichen Charts auf Beatport und ihre Best of 2012 auf RA. Was ihre eigenen Produktionen auf HardasFunk betrifft, da kommt für mich leider nicht der Geschmack nach mehr auf und vielleicht sollte sie in Zukunft genau da ansetzen. Aber, gesagt werden muss auch, dies könnte ich auch ganz getrost abermals unter Geschmackssache verbuchen und keine weiteren Worte darüber verlieren, denn Deejaying und eigene Produktionen klaffen nun mal manchmal weit auseinander.

So, wer jetzt neugierig geworden ist, kann wie ich, auch die Schuhe schnurren, den Wandersmann/frau spielen und durch Hannah Wild`s Welt schreiten, doch ich lege mich jetzt auf die Couch, lass die Seele baumeln und höre mir nochmals den Breaking Limitation Mix an, denn mir tun jetzt die Beine Finger weh.

Ps: Das tollste an diesem Mix ist, dass das Teil im Waveformat daherkommt und das hört sich einfach nur Klasse an. Spitzen Klangqualität. Grandios Hannah!!!!!

to be continue

Next Level Huntemann

Quelle: Oliver Huntemann Channel – Vimeo

Über was stolpert Sousey nicht alles, wenn die Augen eigentlich nach Schlaf schreien und jegliches Taurin und Koffein versagt?

Tja, wie es aussieht über Oliver Huntemanns Neue. Nein, hier ist nicht seine neue Freundin gemeint, sondern die, ab heute in den Stores erhältliche, aktuelle Scheibe. Und wie der Trailer schon verrät, alles recorded at Roxann Palour in Melbourne.

Wir sind also in Australien: CanberraAustralien OpenAyers RockKangaroosKoalasAboriginesMad MaxTasmanien

Mensch, da entsteht schon Lust und Neugier ein Ohr zu riskieren. Ich will erfahren wie sich Australiens Nightlife anfühlt und was Oliver Huntemann da wieder auf die Beine gestellt hat. Und nach dem im letzten Jahr erschienenen Paranoia Album bekommt diese Lust Flügel (ein Red Bull weniger hätte es auch getan), und gebiert eine kleine Reise in Melbournes Party & Clublandschaft und einen Blick über die Playlist, welche, wie schon fast zu erwarten war, nicht von schlechten Eltern ist.

Toni Rohr – Filterful (H-Production), Simian Mobile Disco – Put Your Hand Together (Wichita Recordings), Nick Harris – Her Black Wings (Pokerflat), Maetrik – Acid Uprock (Regular), Claude von Stroke & Eats Everything – Ignorance Is Bliss (Dirtybird), Radio Slave – N.I.N.A (Rekids), Matador (IE) – Kenekt (Minus), Steve Parker – Innerstate (OVUM Recordings)

Sicher ist, dass jeder Track es wert ist, hier genannt zu werden, doch Sousey wird sich wohl nur die, für seine Begriffe, besten Stücke rausfilter und die einzelnen EP`s capturen. Capturen im Sinne von, den Recordstore besuchen und etwas später, glücklich und zufrieden, diesen wieder verlassen. Doch vielleicht wird es am Ende doch diese hier vorgestellte Doppel-CD, weil um so länger ich die Tracks in meine Ohrmuschel sausen lasse, kann dieser Mix nur als Gesamtkunstwerk gesehen werden. Der Huntemann macht es einem aber auch nicht gerade leicht. Oder etwa doch?

Zum Ende dieses Eintrags muss ich jedoch erneut bedauern, dass das Beamen immer noch nicht erfunden ist und mir es abermals verwehrt bleibt (vorerst), selbst mal im Roxann Palour (China Town) abzusteigen und die  Bretter zu rocken. Tja – shit happend, thats life.

to be continue

Sleaze Records

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Manche Fragen stellt man nicht einfach irgendwo, sondern nur mit allergrößter Sorgfalt und penibler Vorbereitung an dafür ausgewählten und speziell hierfür vorgesehenen Orten.

Nun wird heute hier an mich nicht die Frage gestellt, „Willst du mich heiraten?“, sondern warum bleibe ich nicht mal in Deutschland, meiner Heimat, welche ich so schätze, sondern flüchte erneut auf die Insel? Ich weiß nur eins, die haben es einfach drauf, begeistern und überraschen mich immer wieder aufs Neue.

Ja verdammt, es geht ab nach Schottland. Bei Schottland fällt mir als erstes Christopher Lambert alias Connor MacLeod ein, welcher mit Unsterblichkeit gesegnet oder bestraft (dass liegt im Auge des Betrachters) war.

Heute schaute ich nur mal aus Langerweile und reiner Neugier auf der 8SidedDice Seite vorbei und stellt mir, nur aus Interesse, im Anschluss den neuen Potcast No. 30 von Hans Bouffmyhre in den Player. Und schon fing es an in meinem Kopf zu schlagen und zu klopfen, ich schlug Seite um Seite auf, recherchierte, kreierte Textpassagen in meinem Kopf (was nichts neues ist), bekam Lust auf mehr, Lust auf Musik, Lust auf diesen Eintrag.

Musik sollte es reichlich geben und da bei solchen Ausflügen das Angebot fast immer unüberschaubar ist, musste ich mir Notizen machen, aber auch das ist nichts neues. Neu war für mich aber dann doch was, denn ich musste zu meiner Schade feststellen, dass mir das Label Sleaze Records UK bis heute durch die Lappen gegangen war. Wie konnte das nur passieren?

Decks.de & Beatport lieferte mir viele kleine Indizien, doch keine Erklärung. Vieler Orts waren die Parallelen zum greifen nahe, doch Sousey sah den Wald vor lauten Bäumen nicht, verrichtete seine Arbeit, ging seinem Hobby nach, verlor vielleicht sogar den Überblick und verpasste, bis zum heutigen Tag, die volle Dosis Amphetamin für Gehirn und Ohren.

Sleaze Records ging mit der Where is The Child / Put The Kettle on EP von Labelowner Hans Bouffmyhre am 1. August 2008 an den Start. Die üblichen Verdächtigen ließen nicht lange auf sich warten, und so wurden meine Augen immer größer, weil ich der Beantwortung meiner Frage kein Stückchen näher kam. Ich las; Cari Lekebusch, Alex Bau, Alan Fitzpatrick, BCR Boys, Chris Liebing, Gary Beck, Marc Broom, Matador (IE), Psyk, Perc und, und, und. Ein Bollwerk an weltbekannten Namen. Wie konnte das nur passieren?

Mein persönlicher Favorit ist allerdings BILLY JOHNSTON, ein mir bis dato völlig unbekannter Typ. Mit seinem Original Mix Wolfman hat er, ohne diesen Track lange im Ohr zu haben, es auf meine Most Wanted Liste geschafft. Dieser Track passt mit diesem Namen genau in eine ähnliche Unsterblichkeitsgeschichte, wie jene von MacLeod und greift, mit seinen unterschwelligen Sounds und treibenden Beats, direkt mein musikalisches Nervensystem an. Weltklasse.

Weltklasse ist auch die monatlich erscheinende Sleaze Potcastserie – hier bleibt kein technobehaftetes Bein ruhig. Versprochen.

Jetzt fehlt nur noch ein ehrwürdiger und ebenbürtiger Abschluss, der diesem Eintag zu einem Ende verhilft und ich will es mal mit einem Zitat aus dem Highlanderfilm versuchen.

„Aus der Dämmerung der Zeit kamen wir, bewegten uns lautlos durch die Jahrhunderte, lebten viele geheime Leben, fochten, um die Zeit der Versammlung zu erreichen, wenn die wenigen, die übrig bleiben, bis zuletzt kämpfen werden. Niemand hat jemals gewusst, dass wir unter euch waren – bis jetzt.“ ( Zitat: Highlander – Es kann nur einen geben )

Dieses Label rollt bis heute unaufhaltsam, like Conner MacLeod, in Richtung Unsterblichkeit.

to be continue

Nach oben