Maya Jane Coles @ DJ-Kicks

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin wieder mal sechs Tage zu spät dran, aber das Dinge ist dennoch brandheiß!

MAJA JANE COLES. Wenn man sich diesen Namen auf der Zunge zergehen lässt, könnte man meinen, das ist eine neue 100m Sprinterin. Vielleicht ist sie das auch, denn mit ihrem Durchstart 2011 ist dieser Vergleich fast tragbar.

Sie war für mich die Neuentdeckung 2011(wie vielleicht auch für einige andere da draußen) Ich jedenfalls habe mich vom ersten Moment an in sie und ihren Sound verliebt. WOW, was für eine Frau. Ich weiß nicht mehr genau wo und wie wir uns erstmals über den Weg liefen, doch es war sicher auf einer nächtlichen Exkursionen durch die Onlinerecordstores dieser Welt.  Doch das soll nicht weiter von Bedeutung sein, denn die Hauptsache ist man hat sich gefunden.

Die schwachen Erinnerungen an NO SYMPATHY verdrängte ich, denn das konnte nicht sein – No Sympathy?! Pahh, es war Liebe auf den ersten Blick. Verschwommen, rosarot, euphorisch und heiter. Nächte wurden zum Tag und der Tag zur Nacht – oder so ähnlich. Und alles nahm seinen Lauf, ich wollte Maya live sehen und recherchierte, ob es irgendwann mal einen Gig in meiner Umgebung geben würde, doch ich wurde enttäuscht. Ich musste wohl wiedermal warten, doch lange konnte es nicht dauern, bis Fräulein Coles auf Reise durch die Clubs dieser Welt geht.

Tja, seit dem sind einige Tage vergangen und ich hörte ihre Tracks quer durch den Tag, quer durch diese Welt und verspürte immer wieder Lust und Happy Feelings bei ihrem Sound. Ein Lächeln.

Und wie sollte es anders sein, das Schicksal führte uns wieder zusammen und zwar in einer Weise, die ich nicht für möglich gehalten hätte. BOOOM da war er, der Kuss aus dem Nirgendwo, die Berührung an Schulter in der Warteschlange, denn Maya Jane hat eine DJ-Kicks gemacht und das fand ich nun mal mehr als nur erfreulich – das ist Hammer.

Maya Jane Coles – DJ Kicks

Das Scheibchen wird meine kleine DJ-Kicks Sammlung abrunden und mir den Sommer mehr als versüßen. Wunderbarer Sound für die Nächte unter Freunden und einem kühlen Bier. In Vorfreunde gefangen, fehlen mir plötzlich die Worte, doch lassen wir einfach die Musik sprechen, denn ab und zu muss man auch mal den Mund halten können. Prost

Ps: Zum Schluss dieses Eintrags siegte dann doch meine Neugier, und ich schaute nach zukünftigen Bookings in Deutschland. Doch leider konnte ich weder bei Mobilee, noch bei 20:20 Vision oder Hypercolor ein Booking in der Nähe finden. Auf Mayas Webseite fand ichs dann. Berlin macht wieder mal den Anfang, mit der Klub Nacht in der Panorama Bar am 28. April und etwas später entert Misses Coles dann noch das Melt Festival 2012. Shit. So heißt es weiter warten, doch dies fällt mir mit der aktuellen DJ-Kicks Auskopplung erstmal nicht mehr ganz so schwer. So jetzt Klappe zu – Over and Out

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CLRecordings – Create.Learn.Realize

Quelle: You Tube

CLR.NET ist schon länger einer meiner Lieblingslinks in Sachen Technomusik und aus gegebenen Anlass der Motor – Man Made Maschine Veröffentlichung und dem dazugehörigen Potcastmegamix auf Chirs Liebings Labelside CLR muss auch ich meinen Senf dazugeben.

firstly: Chris Liebing ist ein Technopionier und wahrlich kein unbeschriebenes Blatt im Business. Ich habe Chris Liebing immer mit dem 1997 gegründeten Label Fine Audio in Verbindung gebracht und bis heute verweilen die Anfänge dieses Labels fein säuberlich gordnet in meinem Plattenschrank. Bei jedem Besuch im Recordstore habe ich gern in das schwarze Gold dieses Label reingehört, bis mir persönlich das geschranze zu viel wurde und ich nur noch selten eine Fine Audio Record in die Hand nahm. Vielleicht mein Fehler, weil ich dadurch ein wenig den Überblick verlor, doch hier isser wieder.

Wie auch immer, heute ist Fine Audio nicht mehr ganz so frisch. Auf der Webseite sucht man vergebens nach Neuigkeiten und das letzte Release ist auch schon, mit der Audio 057 Chris Hope & Andre Walter, wieder über 2 Jahre her. Vielleicht wollte uns der Titel dieser EP mit Over and Over schon was sagen. Wenn ich zurückdenke was auf der Audio 09r stand: Stillstand ist Rückschritt – naja! Soviel dazu.

secondly: 1999 gings dann für Liebing in die nächste Runde und CLR war gebohren. Bis heute ist man hier super fleissig und wenn ich mich recht entsinne steht CLR zur Zeit bei Release 057( hoffentlich kein Over and Over Omen). Meine persönliche Meinung ist, nicht wie immer, durchaus positiv diesem Label gegenüber. Und was soll schon schief gehen, wenn ein Alex Bau, Umek, Perc, ein TommyFourSeven und Chris Liebing himself viel dafür tun, dass unser Technoherz höher schlägt.

thirdly: Bei dieser Motor – Man Made Machine Geschichte muss ich an den alten EBM Freak Kessy denken und natürlich an Depeche Mode. Und das ist noch nicht mal weit her geholt, denn kein anderer als Martin L. Gore featured das Ding. Nach der Singleauskopplung 2011 ist nun auch das Album draußen und wie oben schon angesprochen, hat CLR einen kleinen Megamix am Start, der nicht nur Fans von Depeche Mode ans Herz zu legen ist. So kommen die 80iger zurück auf unsere Plattenteller und natürlich auch zurück in unsere Wohnzimmer. Da fällt mir nur eins ein: Cooler Scheiss.

fourthly: Potcast von A bis Z – ich war super positiv überrascht, denn fast alle meine Favorites waren hier wiederzufinden.

Ida Engberg, Robert Hood, Surgeon, Ben Klock, Demon Wild, Gary Beck, James Ruskin, Cari Lekebusch, Slam, Adam Beyer, Speddy J, Ladida, Dettman,The Advent, Joel Mull, Pan Pot, Dubfire, Oliver Huntemann

Wenn sich jetzt dein Tinnitus meldet, dann reinklicken, aufdrehen und wie immer Nachbarn ärgern. Natürlich sind noch viele andere Dj-Größen vertreten, aber seht selbst.

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Bar 25 – Tage ausserhalb der Zeit – der Film

Erst wollte ich den Trailer zum Bar 25 Film verwenden, doch dann sah ich NU feat. JoKe und genau diese Frage „who loves the Sun“ stellte man sich, wenn man in die Welt der BAR25 eingetaucht war. Im BAR25-Weltall liebte  jeder die Sonne, aber auch die Nacht, denn hier wurde der Tag mit seinen 24 Stunden schnell mal auf 48 oder gar 72 Stunden ausgeweitet. Nicht nur eine einfache Bar, sondern ein kleines Dorf am Berlin-Friedrichshainer Spreeufer – ein Abenteuerspielplatz für Erwachsene, der aber auch, zwischen den Partynächten, Kinder nicht zu kurz kommen ließ.

Ein Treffen der Generationen, der wilden Vögel (auf keinen Fall böse gemeint), von wundervollen Künstlern, Alltagsaussteiger und natürlich Partypeople aller Art. Ein Zusammenspiel der unterschiedlichsten Charaktere die nur für eine Sache leben – Die IDEE als LEBENSGEFÜHL. Wenn man sich durch die Aufzeichnungen klickt, welche das Netz bereit hält, sieht man in das Herz Berlins. Leider, bin ich nie da gewesen, doch dieser Dokumentationsfilm steht für mich auf der Most-Wanted-Liste, denn hier wird gezeigt wie ein Traum umgesetzt und wahr wurde, doch dann letzten Endes dem Mediaspree Imperium weichen musste.

Angefangen hat alles mit einer mobilen Bar, bis man irgendwann des Auf und Abbauns müde wurde, das leerstehende Gelände nähe Ostbahnhof anmietete und mit fleißiger Hand das Eventdorf in ganz eigenem Flair aufbaute und gestaltete. Mit der Zeit wurden immer mehr Ideen umgesetzt, wie zum Beispiel ein Pool mit Saunabereich, Openair Kino und Theater, um nur einiges zu nennen. Ich kann kaum beschreiben, was mich, nur beim anschauen des Filmmaterials, für ein Gefühl durchdringt – einfach fantastisch.  Ein Leben im Kollektiv, voller Hingabe an einer Vision arbeiten und Gefühle bzw. Träume in die Tat umsetzen. In Gedanken erinnere ich mich gern an meine Zeit im CWH-Grossenhain zurück, denn auch hier entstand so was ähnliches – aber nicht vergleichbares.

Es ist sehr schade, um dieses einzigartige Gelände und das gefühlte pure Leben welches die BAR25 versprühte und ich kann irgendwie, auch wenn nur vage, nachempfinden was den Menschen und dem Spreeufer seit der Schließung fehlt.  Deswegen ist dieser Film für jeden Pflichtprogramm, der irgendwann mal da war und ein Herz für das Einzigartige besitzt.  ENJOY IT – kommt voraussichtlich am 3. Mai in die Kinos

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KeineMusik – KeineRechte

Quelle: You Tube

KeineRechte habe ich jetzt schon mehrmals in kleinen Gesprächsrunden über News aus der elektronischen Klangwelt in den Mund genommen und hoch gepriesen. Und jetzt soll es quasi auch einen kleinen Blogeintrag darüber geben. Zuerst will gesagt sein, dass KeineRechte angeblich auch keine Rechte an den jeweiligen Samples besitzt, was für mich irgendwie schwer vorstellbar ist, aber dies soll mich herzlich wenig stören, denn das Konzept geht auf und stellt die eigentlichen Künstler in keinster Weise in den Schatten oder befleckt diese.

Im Grunde kann sich jeder selber seinen Teil denken, doch wer Größen wie Nirvana, Unkle und James Blake in seine Tracks einbaut, wird wohl sicher rechtliche Konsequenzen ausschließen wollen, aber wie gesagt, das soll mich nicht stören. KeineRechte fungiert als Sublabel von KeineMusik und steht bei Auskopplung KR 004. Für mich sind die KR001 und die KR003, ohne Frage, die zwei bisher besten Scheiben, die das KeineRechtelogo tragen dürfen. Beide Vinyls haben derzeit bei Discogs einen äußerst ungewöhnlichen hohen Preis (200-500 €), was wiederum auf die kleine Anzahl der Pressung zurückzuführen ist.

Wie viele Pressungen das jeweils waren? Kein Plan – Geheimnisse sind doch was tolles!

Klar könnte einer sagen, einfach nur unverschämt dieser Preis oder man könnte es auch Wucher nennen, doch seltene Stücke kosten nun mal ihren Preis, das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. (wenn ich mal wie Dagobert in Geld schwimmen sollte, kommen die beiden Vinyls auf alle Fälle in mein Plattenregal.)

Doch weiter im Text.

KeineMusik ist ein Label-, Party- und Bookingnetzwerk und besteht aus Leuten, die sich, wie sollte es auch anders sein, der elektronischen Musik verschrieben haben. (An dieser Stelle gleich mal, von meiner Seite aus – tolle Seite – tolle Produktionen – feine Ideen und alles wirklich sehr authentisch.)

Jeder, der für mich unbekannten Mitbegründer und Frontleuten, hat seine persönlichen Aufgaben, wie das weltweit so üblich ist, in einem funktionierenden Unternehmen und bringt somit ein Stückchen Individualität mit, welches konzepttechnisch 100% aufgeht.

Vielleicht sollte an dieser Stelle auch angebracht werden, dass sich Handarbeit doch lohnt und hier noch, so wie das auf keinemusik.com steht, die Drecksarbeit selber gemacht wird. Ja genau, KeineMusik ist ein Label wo Handarbeit im wahrsten Sinne groß geschrieben wird, denn hier wird nicht nur der produzierten Musik auf einer schwarzen Scheibe ein Platz gegeben, sondern auch die Verpackung, das jeweils individuelle Logo und der Stempel selbst entworfen und aufgedrückt.

Zuletzt möchte ich noch jedem die, alle zwei Wochen erscheinende, KeineMusik-Radioshow ans Herz legen. Alle Mixe sind bei Soundcloud anzuhören bzw. stehen auch für den eigenen Mp3-Player oder die private Afterhour zum download bereit. Was will man mehr? Das ist elektronische Musik und so soll elektronische Musik sein. Ehrlich, erfrischend, aufregend und ab und an auch mal komplett von der Rolle.

Elektronische Musik soll einfach Spaß machen und das macht sie. Und was das Beste daran ist, sie hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

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Without Any Doubt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was gibt es zu WAD ( Without any Doubt) zu sagen? Ich muss sagen, es ist schwer über dieses heranwachsende Label irgendetwas herauszufinden?

Keine der einschlägigen Seiten spuckt was brauchbares aus. Auf De:Bug, Groove, Raveline, JunoRecords, Decks.de, Discogs, Deejays, Beatport suchte ich vergebens brauchbare Infos. Selbst auf der Gary Beck FB-Seite wird Without any Doubt mit keiner Silbe erwähnt. Gewollt oder nur verschlafen? Ich Tippe auf das Erstere, weil selbst Vinyl und Plattenhülle nicht viel verraten wollen. Alle bisherigen Releases kommen als White bzw. Black Label und jedes einzelne Release kommt für mich kompromisslos in die Ecke „wach bleiben, hinhören, abgehen und aufdrehen.“

Ich persönlich tippe ja, dass das Label WAD als heimliches Sublabel von Soma Records agiert. Dieser Zusammenhang erhärtete sich bei mir, weil die WAD 005 (Heiko Laux & Steve Rachmad – The Viking) die selben Tracks enthält wie das Soma Release. Sicher bin ich mir nicht und ich will dieser wagen Theorie auch nicht weiter hinterher gehen, denn das was für mich in erster Linie zählt ist Sound und die klare Linie eines Labels. Auch wenn bald Ostern ist, ein faules Überrraschungsei sucht man hier vergebens.

Für mich ist Without any Doubt, wenn auch noch jung, nicht mehr jungfräulich und ein bereits geschliffener Rohdiamant, bei dem ich bisher ohne langes hin und her und ohne jeden Zweifel auf den Kaufeinbutton drücken konnte. Die schlichte Aufmachung und das Herzklopfen, wenn ich das Stempellogo sehe, lassen nur verschwommen erahnen was die Nadel in wenigen Momenten durch meine Boxen schiebt. Sowas hatte ich bis jetzt nur bei ChainReaction. Bis jetzt jedes Release ein Killer und ich hoffe das bleibt so.

Releases:

  • WADWHITE001 Gary Beck – Enough Talk/Fereneze
  • WADWHITE002 H-foundation -Tonight
  • WADWHITE003 Slam – Lifetime(Pan-Pot Remixes)
  • WADWHITE004 Gary Beck – Tijuana/Semillon
  • WADWHITE005 Heiko Laux & Steve Rachmand – The Viking
  • WADBLACK001  Gary Beck – Diva

Auf www.decks.de steht bei Gary Becks – WAD 004: „we can`t stop this guy“. Ich sage: „we can`t stop Without Any Doubt“

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