Artikel markiert ‘Dub’

Alan Fitzpatrick Dub Session

 

Guten Morgen, Mahlzeit, Guten Abend oder wann auch immer hier dein Klick erfolgte, sei es drum „music is in the air“.

Es gab lange keine News und ich selbst finde es nicht gerade rühmlich, dass es im Moment so ist wie es ist. Mir fehlt gerade irgendwie die Zeit und die Muse mich hier um meinen kleinen elektronischen Schuppen zu kümmern – um mein eigens erzeugtes Baby, um jenes Kind welches mir unendlich viel Freunde und Spaß bereitet und womit ich doch soviel Zeit verbringe.

Doch wie sage ich immer, Ausreden gelten nicht, es sind nur die Gründe die zählen. Es wird weiter gehen und bestimmt auch schon in nächster Zeit, doch gerade wächst mir so einiges über den Kopf und das will erstmal gestemmt werden. Wenn die Gewichte sicher in der Hand, die Hantel parallel zum Körper steht und alle drei Richter ihr OK geben wird hier alles weiter seinen Lauf nehmen.

„Word“

Zur morgendlichen Stunde und nach geleisteter Arbeit läuft bei mir gerade das oben angehängte Set und ich finde es einfach nur berauschend.

to be continue

KeineMusik – KeineRechte

Quelle: You Tube

KeineRechte habe ich jetzt schon mehrmals in kleinen Gesprächsrunden über News aus der elektronischen Klangwelt in den Mund genommen und hoch gepriesen. Und jetzt soll es quasi auch einen kleinen Blogeintrag darüber geben. Zuerst will gesagt sein, dass KeineRechte angeblich auch keine Rechte an den jeweiligen Samples besitzt, was für mich irgendwie schwer vorstellbar ist, aber dies soll mich herzlich wenig stören, denn das Konzept geht auf und stellt die eigentlichen Künstler in keinster Weise in den Schatten oder befleckt diese.

Im Grunde kann sich jeder selber seinen Teil denken, doch wer Größen wie Nirvana, Unkle und James Blake in seine Tracks einbaut, wird wohl sicher rechtliche Konsequenzen ausschließen wollen, aber wie gesagt, das soll mich nicht stören. KeineRechte fungiert als Sublabel von KeineMusik und steht bei Auskopplung KR 004. Für mich sind die KR001 und die KR003, ohne Frage, die zwei bisher besten Scheiben, die das KeineRechtelogo tragen dürfen. Beide Vinyls haben derzeit bei Discogs einen äußerst ungewöhnlichen hohen Preis (200-500 €), was wiederum auf die kleine Anzahl der Pressung zurückzuführen ist.

Wie viele Pressungen das jeweils waren? Kein Plan – Geheimnisse sind doch was tolles!

Klar könnte einer sagen, einfach nur unverschämt dieser Preis oder man könnte es auch Wucher nennen, doch seltene Stücke kosten nun mal ihren Preis, das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. (wenn ich mal wie Dagobert in Geld schwimmen sollte, kommen die beiden Vinyls auf alle Fälle in mein Plattenregal.)

Doch weiter im Text.

KeineMusik ist ein Label-, Party- und Bookingnetzwerk und besteht aus Leuten, die sich, wie sollte es auch anders sein, der elektronischen Musik verschrieben haben. (An dieser Stelle gleich mal, von meiner Seite aus – tolle Seite – tolle Produktionen – feine Ideen und alles wirklich sehr authentisch.)

Jeder, der für mich unbekannten Mitbegründer und Frontleuten, hat seine persönlichen Aufgaben, wie das weltweit so üblich ist, in einem funktionierenden Unternehmen und bringt somit ein Stückchen Individualität mit, welches konzepttechnisch 100% aufgeht.

Vielleicht sollte an dieser Stelle auch angebracht werden, dass sich Handarbeit doch lohnt und hier noch, so wie das auf keinemusik.com steht, die Drecksarbeit selber gemacht wird. Ja genau, KeineMusik ist ein Label wo Handarbeit im wahrsten Sinne groß geschrieben wird, denn hier wird nicht nur der produzierten Musik auf einer schwarzen Scheibe ein Platz gegeben, sondern auch die Verpackung, das jeweils individuelle Logo und der Stempel selbst entworfen und aufgedrückt.

Zuletzt möchte ich noch jedem die, alle zwei Wochen erscheinende, KeineMusik-Radioshow ans Herz legen. Alle Mixe sind bei Soundcloud anzuhören bzw. stehen auch für den eigenen Mp3-Player oder die private Afterhour zum download bereit. Was will man mehr? Das ist elektronische Musik und so soll elektronische Musik sein. Ehrlich, erfrischend, aufregend und ab und an auch mal komplett von der Rolle.

Elektronische Musik soll einfach Spaß machen und das macht sie. Und was das Beste daran ist, sie hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

to be continue

Nach oben