In „Das wandern ist des Müllers Lust“ geht es um eine Reise, sowie um einen unglücklich verliebten Müllergesellen. Die schöne Müllerin soll es werden und Wilhelm Müller verwandelte in einem Gedichtband seine Gedanken und schrieb diese nieder. Und heute möchte ich auch mal wieder was niederschreiben, denn es wird höchste Eisenbahn.

Jetzt geht es heute weder um eine Müllerin, noch um einen Müllergesellen, doch ich war wandern, und zwar virtuell. Und als die Nacht sich über die Stadt legte, Sterne den Himmel übersäten, eine kleine Lampe meinen Arbeitsplatz erhellte und der letzte Schluck Beck`s meine Zunge benetzte, traf ich auf – keine Müllerin, aber eine andere junge Dame und zwar auf Hannah Wild.

Der WOW-Effekt blieb nicht aus. Kurze Haare, tolles Aussehen und die positive Neigung zur elektronischen Musik, ließen den nächtlichen Wanderer Sousey dahinschmelzen. Hannah Wild – was für eine Name, was für eine Frau. Die wilde Hannah müsste jetzt um die 27 Jahre alt sein, und ist inzwischen kein unbeschriebenes Blatt mehr. Was als LocalDJ begann – wie so oft, dem folgten Einladungen nach London, Birmingham, Manchester, Millton, Newcastle und Gigs auf bekannten Festivals wie Goodgrief und Escape To The Park, um nur zwei zu nennen. Zwischendurch wurde sie in einem Voting von Shejay.net auf Platz 91 der besten weiblichen Dj`s dieser Welt gewählt. (Gewonnen hat da eine Dame die sich Dj Rap schimpft, so richtig verstehen muss ich das nicht, aber auch egal – Geschmackssache.)

Dies könnte man vielleicht als den Headstart dieser äußerst attraktiven Dame ansehen und natürlich geht bei dem einen oder anderen das Konzept auf, die Brillanz nicht verloren, das Dj-Leben weiter und der Raum öffnet sich für andere Projekte. Dazu gehört aber auch Fleiss und so zeigefreudig Hannah auch ist, isst nicht nur das Auge mit, sondern auch das Ohr und zählt die Entwicklung. Dies sollte jetzt nicht als Widerspruch verstanden werden, denn nur aus dem Grund, dass Hannah eine schöne Frau ist, wäre hier nie ein Blogeintrag dieser Größe entstanden.  Das Hannah fleißig ist, sieht man an einigen Aktionen der letzten Jahre, wo sie zum Beispiel Denon DJ representierte und ihr Gesicht für einen Clubbing Mascara von Bourjois Paris hergab. Fräulein Wild ist auch, wie das heute so Gang und Gebe ist, ordentlich auf ihren eigenen Seiten/Profilen unterwegs und postet recht viel bei Facebook und Co. Sie betreibt nebenbei noch einen eigenen Blog, eine Twitterseite und pflegt ein MySpace-Profil. So recht weiß ich nicht, ob da jetzt die Quantität über Qualität siegt – aber naja.

Überzeugt hat mich auf alle Fälle ihr Stil und die ausgesuchten Stücke bzw. Platten, welche Fräulein Wild in ihre Sets zur Schau stellt, die monatlichen Charts auf Beatport und ihre Best of 2012 auf RA. Was ihre eigenen Produktionen auf HardasFunk betrifft, da kommt für mich leider nicht der Geschmack nach mehr auf und vielleicht sollte sie in Zukunft genau da ansetzen. Aber, gesagt werden muss auch, dies könnte ich auch ganz getrost abermals unter Geschmackssache verbuchen und keine weiteren Worte darüber verlieren, denn Deejaying und eigene Produktionen klaffen nun mal manchmal weit auseinander.

So, wer jetzt neugierig geworden ist, kann wie ich, auch die Schuhe schnurren, den Wandersmann/frau spielen und durch Hannah Wild`s Welt schreiten, doch ich lege mich jetzt auf die Couch, lass die Seele baumeln und höre mir nochmals den Breaking Limitation Mix an, denn mir tun jetzt die Beine Finger weh.

Ps: Das tollste an diesem Mix ist, dass das Teil im Waveformat daherkommt und das hört sich einfach nur Klasse an. Spitzen Klangqualität. Grandios Hannah!!!!!

to be continue